BERLIN  
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Foto (c) Martin Gotsmann

Geschichte der Stadt Berlin

Legende
Um das Jahr 1200 ging der Markgraf Albrecht auf die Jagt und verfolgte mit seinen Begleitern
einen Bären bis zu seinem Versteck. Dort wartete ein Junges auf die Mutter und der Markgraf
brachte es nicht über das Herz die Mutter zu töten. Er ließ seinen Speer sinken und und sagte:
Hier will ich eine Stadt bauen und sie nach dem kleinen Bärlein benennen.

500 – 1000 n. Chr
Um 700 werden in den heutigen Stadtteilen Spandau und Köpenick die ersten Siedlungen gegründet.

1000 – 1500
Spandau wird 1197 urkundlich erwähnt.
Die Doppelstadt Berlin - Cölln entsteht, Cölln wird dabei 1237 urkundlich erwähnt.
Der Große Brand von 1380 zerstört das gemeinsame Rathaus.
Friedrich II macht 1440 Berlin zu seiner Residenzstadt.

1500 – 1900
Der Kurfürst Georg Wilhelm verlegt während des Dreißigjährigen Kriegs seine Residenz von
Berlin nach Königsberg.
Sein Sohn Friedrich Wilhelm kehrte 1643 nach Berlin zurück,in dem noch etwa 7000 Einwohner lebten.
Er läd Glaubensflüchtlinge aus Frankreich und Holland ein, sich in seinem unterentwickelten Land
niederzulassen. Die gut ausbebildeten Hugenotten gründeten Manufakturen und belebten dadurch die Wirtschaft.
Zwischen 1713 und 1780 wird Preußen zur Großmacht und Berlin wächst auf 150.000 Einwohner an.
Berlin wird 1806 von Napoleon besetzt.
Während der Revolution von 1848 werden bei Kämpfen mit der Staatsmacht über 200 Bürger getötet.
Deutschland besiegt Frankreich 1871 und Berlin wird Reichshauptstadt.
Die französischen Reparationszahlungen führen in ganz Deutschland zu einem Wirtschaftswachstum, bei dem
sich Berlin von einer Residenzstadt zu einer großen Industriemetropole mit etwa 900.000 Einwohnern wandelt.
Die Technische Universität wird 1879 gegründet.
Die Berliner S-Bahn wird 1882 eröffnet.

1900 - 2000

Die U-Bahn nimmt 1902 den Betrieb auf.
Durch die Eingemeindung von über 70 Städten und Gemeinden entsteht 1920 Groß-Berlin. Die Stadt zählt danach über
3,8 Millionen Einwohner.
Die Olympischen Spiele finden 1936 in Berlin statt.
In der Reichskristallnacht am 9. November 1938 werden jüdische Geschäfte und Synagogen zerstört.
Zwischen 1943 und 1945 wird Berlin bombardiert und schwer verwüstet.
Berlin wird in vier Sektoren geteilt und durch die Blockade der Russen 1948 liegen die westlichen Sektoren wie eine
Insel in der sowjetischen Zone und müssen über eine Luftbrücke versorgt werden.
Im Ostteil gibt es am 17. Juni 1953 einen Aufstand gegen die Teilung, der von den Russen brutal beendet wird.
Die DDR errichtet 1961 die Berliner Mauer.
Durch die Demonstrationen in Leipzig und die offene Grenze in Ungarn kollabiert die DDR am 9. November 1989 und die
Mauer wird geöffnet.
Berlin kann sich 1991 gegen Bonn durchsetzen und wird Hauptstadt.