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Geschichte der Stadt Kyoto
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Nach den Regeln des Shintoismus sollte immer wenn ein Kaiser stirbt eine neue Residenz errichtet werden, um der Verunreinigung durch den Tod zu entgegnen.
Aus diesem Grund wurde die Stadt Kyoto auf freier Fläche nach geomantischen Gesichtspunkten neu angelegt.
Der eigentliche Grund war aber dem starken Einfluss der buddhistischen Mönche in Nara zu entkommen. Wie Nara so wurde auch Heian-kyo (Kyoto) nach dem chinesischen Vorbild Chang'an (Xi'an) angelegt. Heian-kyo bedeutet ''Friedliche Hauptstadt''.
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788 Am Hiei Berg wird der Enryakuji-Tempel gegründet.
| 794 |
Die Hauptstadt Japans wird von Nara nach Heian-kyo (Kyoto) verlegt.
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1185 Ende der Heian Zeit
1192 Das Kamakura Shohunat wird gegründet.
| 1281 |
Die Mongolen versuchen Japan zu erobern, ihre Schiffe werden jedoch vom Kamikaze (göttlichen Wind) versenkt.
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1467 Kyoto wird während der Onin Kriege mehrfach angegriffen.
| 1543 |
Bei Nagasaki landet das erste Schiff der Portugiesen mit Rohseide aus China. Händler aus Kyoto kaufen diese auf und ermöglichen damit den späteren Aufstieg der Textilindustrie im Stadtteil Nishijin.
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| 1592 |
Japan erobert Korea, zieht sich jedoch sechs Jahre später, nach dem Tod des Kaisers wieder zurück.
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1603 Tokugawa verlegt die Regierung nach Edo (Tokyo).
1620 Mit dem Bau der Katsura Imperial Villa wird begonnen.
1681 Die Einwohnerzahl von Kyoto liegt bei 580.000.
1869 Edo (Tokyo) wird Hauptstadt.
1877 Der Hauptbahnhof wird errichtet, erste Zugverbindung nach Kobe.
1889 Die Stadtverwaltung wird gegründet.
1927 Die ersten Daimaru und Mitsukoshi Kaufhäuser entstehen in Kyoto.
| 1945 |
Kyoto stand auf der Liste der mit einer Atombombe zu zerstörenden Städte, wurde aber wegen ihrer Schönheit gestrichen. Nagasaki und Hiroshima hatten weniger Glück. Kyoto blieb sogar von konventionellem Bombardement verschont.
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1964 Kyoto wird an das Shinkansen Netz angeschlossen.
1981 Die erste U-Bahnlinie nimmt den Betrieb auf.
1994 Kyoto erhält den Titel UNESCO Weltkulturerbe.
1997 Welt-Klimakonferenz (Kyoto-Protokoll)
2000 Kyoto zählt 1.463.822 Einwohner.
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