VANCOUVER  
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Foto(c) Martin Gotsmann

Die Seiten von Vancouver befinden sich im Aufbau, weitere Daten werden in nächster Zeit bereitgestellt.

Geschichte der Stadt Vancouver


Vor der Ankunft der Europäer wurde die Gegend um Vancouver von verschiedenen Stämmen der amerikanischen Ureinwohner besiedelt. Im Stadtgebiet von Vancouver gab es mehrere dieser Siedlungen.

1791 Der spanische Kapitän José María Narváez endeckt als erster Europäer den Strait of Georgia.

1792 George Vancouver segelt als erster Brite in den Gewässern von British Columbia und geht in Point Grey an Land. Vancouver Island und später auch die Stadt Vancouver werden nach ihm benannt.

1808 Simon Fraser von der Hudson Bay Company erreicht als erster Europäer auf dem Landweg den Strait of Georgia. Der Fraser River wird nach ihm benannt.

1827 Fort Langley (süd-östlich von Vancouver) wird als Handelsposten der Hudson Bay Company gegründet und handelt mit Pelzen und Lachs.

1858 Durch den Goldrausch am Fraser River strömen 25.000 Goldsucher aus Kalifornien in die Region. Die Britische Regierung erklärt Britsh Columbia darauf hin zur Kronkolonie, um amerikanische Ansprüche auszuschließen. New Westminster wird zur Hauptstadt der Kolonie ernannt bis Victoria 1868 wieder Hauptstadt wird.

1867 An der Ostküste entsteht Kanada und in Vancouver entsteht das erste Sägewerk mit Saloon. Der Ort wird nach dem Besitzer des Saloons ''Gassy Jack'' Gastown genannt.

1870 Der Ort erhält den Namen Granville Townsite, benannt nach Earl Granville.

1871 British Columbia tritt Kanada bei. Kanada verspricht dafür die Eisenbahn bis an den Pazifik zu bauen. Port Moody sollte ursprünglich der Endhaltepunkt werden. Es wurde jedoch festgestellt das der Hafen nicht tief genug ist und die Bahngesellschaft nicht genug Fläche vermarkten kann. Aus diesem Grund wurde Granville ausgewählt. Der Name hat der Canadian Pacific Railway jedoch nicht gefallen und so wurde die Stadt nach ihrem Entdecker George Vancouver benannt.

1886 Vancouver wird gegründet und brennt noch im gleichen Jahr ab. Die Stadt wird wieder aufgebaut, diesmal jedoch aus Stein. In den folgenden Jahren erlebt Vancouver einen Boom durch den Handel mit Tee aus China, der über die Eisenbahn an den Atlantik befördert wird und dann nach England verschifft wird.

1887 Aufstand gegen Billiglohnarbeiter aus China.

1891 Vancouver zählt 13.000 Einwohner.

1911 Die Einwohnerzahl steigt auf über 100.000.

1912 Das erste Hochhaus wird von der World Newspaper gebaut.

1914 Der Panama-Kanal wird eröffnet, der Hafen von Vancouver profitiert durch den kürzeren Seeweg an die Ostküste und nach Europa.

1915 Die Universität wird gegründet.

1921 Der Pacific Highway verbindet Vancouver mit Seattle.

1928 South Vancouver und Point Grey werden eingemeindet. Die Stadt erhält dadurch 80.000 neue Bürger und wird mit 230.000 Ew. zur drittgrößten Stadt in Kanada.

1938 Die Lions Gate Bridge nach North Vancouver wird dem Verkehr übergeben.

1942 Nach Pearl Harbour werden die japanischen Einwohner interniert.

1949 Die indianische Urbevölkerung erhält das Wahlrecht.

1951 Vancouver hat 344.000 Bewohner.

1971 Greenpeace wird in Vancouver gegründet.

1985 Der Sky Train (S-Bahn) nimmt den Betrieb auf.

1986 Zur Expo in Vancouver kommen über 20 Mio. Besucher.

1988 Der Hafen von Vancouver ist der größte an der amerikanischen Pazifikküste.

1996 Die Einwohnerzahl steigt auf über 500.000.

2006 In Vancouver leben 578.000 Menschen.

2010 Olympische Winterspiele in Vancouver.